Wir Menschen sind visuell geprägt – um etwas zu glauben, müssen wir es sehen. Ein hevorragendes Beispiel dafür sind Umweltthemen. Klimawandel, Wasserverschmutzung und Waldrodung stehen im öffentlichen Diskurs weit vorne, jedoch werden wir uns der damit verbundenen Konsequenzen erst dann bewusst, wenn wir das wahre Ausmaß dieser Entwicklungen mit eigenen Augen sehen.

Genau an diesem Punkt setzt die Stärke von Bildern an. Bilder können die wahren Zustände unseres Planeten dokumentieren und Geschichten erzählen, die Menschen bewegen, wie wir in diesem Video unserer Kampagne zeigen.

Der französische Fotograf und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand hat sich der Luftbildaufnahmen verschrieben, mit denen er seinen Betrachtern die ganze Welt zeigen will. Seine Arbeiten, zu denen auch sein Buch Earth From Above (Die Welt von oben) und sein Film Home zählen, fangen die außergewöhnliche Schönheit unseres Planeten ein und betonen gleichzeitig, dass er kontinuierlich zerstört wird. Weil er weiß, dass Bilder viel wirklungsvoller darin sind, Reaktionen hervorzurufen, als reine Fakten, bedient er sich atemberaubender Luftbildaufnahmen, um ein visuelles Zeugnis der weltweiten Umweltzerstörung abzugeben.

„Der Zustand der Erde heute ist beängstigend. Wir alle kennen die Zahlen, aber die Menschen lassen sich davon nicht irritieren. Uns wird ganz schwindelig davon und am Ende verstehen wir gar nichts mehr“, so Yann Arthus-Bertrand. „Ökologisch stehen wir von Jahr zu Jahr schlechter da. Wir haben keine Zeit mehr, uns zu informieren, wir müssen handeln.“

Dank immer populärerer Vehikel wie 360˚-Fotografie und Virtual Reality (VR) können Zielgruppen immer besser erreicht und zu emotionalen Reaktionen bewegt werden. Forscher am Virtual Human Interaction Lab der Stanford University bedienen sich dieser Dynamik und nutzen VR, um Themen rund um den Umweltschutz auf völlig neue Weise zu kommunizieren.

Ihr VR Filmprojekt „The Crystal Reef“ ist eine atemberaubende Reise entlang der Korallenriffe der italienischen Küste, die zeigt, welche Auswirkungen der Kohlenstoffausstoß auf die Unterwasserwelt hat. Sie rücken die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Meere in ein persönliches Licht und hoffen so, mehr Empathie für diese Ökosysteme bei den Zuschauern zu erzeugen und sie zum Handeln zu bewegen.

„Nicht jeder lebt am Meer, nicht jeder ist Taucher“, so der Regisseur Cory Karutz in The Creators Project. „Aber wir hoffen, das Umweltbewusstsein von Menschen drastisch verändern zu können, wenn man Menschen Zugang zu diesen Erfahrungen gibt.“

Entdecken Sie die Bilder zum Thema Umwelt, die wir in unserer Kampagne „Auf der Suche nach wahrer Größe“ verwendet haben, bei Getty Images