Unser Team von Creative Researchern und Art Directors ist international aufgestellt und hat sich darauf spezialisiert, schon heute die Bilder zu erkennen und in Auftrag zu geben, die die Trends von morgen illustrieren.

Sie analysieren Daten aus Millionen von Suchanfragen und Lizenzierungen, die über gettyimages.com getätigt wurden. Und sie verfolgen, wie diese Bilder genutzt wurden – von Werbung bis zu Spielfilmen, von Social Media bis zu Zeitschriften. Sie möchten wissen, wohin der visuelle Zeitgeist führt? Pam Grossman, Getty Images Director of Visual Trends, kann zwar nicht die Zukunft voraussehen, sie kann aber beurteilen, welche spannenden neuen Entwicklungen und visuellen Trends uns im kommenden Jahr begleiten werden.

Ihre Einschätzung vom letzten Jahr war wirklich eine Punktlandung – sie und ihre Mitarbeiter haben mit ihrem Forecast genau ins Schwarze getroffen.

Nehmen wir zum Beispiel Genderblend. In unserem 2015 erschienen Buch „Creative in Focus“ bemerkt Grossman, dass sich das Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit in unserer Gesellschaft immer mehr auflöst und wir in den folgenden Monaten auch mehr Bilder sehen werden, die diese Entwicklung wiederspiegeln. Sie hatte recht.

Im März definierte die Popkultur ihre geschlechtertypische Vorstellung von Grund auf neu – und das noch bevor die US-Moderatorin Diane Sawyer die Transfrau Caitlyn Jenner interviewt hatte. Auch an der Werbeindustrie ist diese Entwicklung nicht spurlos vorübergezogen; bis heute gibt es keine Anzeichen für ein Abflauen dieses Trends.

Das gleiche gilt auch für die anderen Trends wie Wonderlust und Vanguardians, die für 2015 prognostiziert wurden und sich das ganze Jahr weiterhin auf- und abbewegen, ganz so wie Trends in der Modewelt dies eben tun.

Was erwartet uns also 2016?

Hier ein kleiner Schulterblick auf die visuellen Trends 2016. Oder Sie sehen sich das Webinar an und gehen mit Pam Grossman den kommenden Trends auf den Grund:

Outsider In – Menschen, die an ihre Grenzen gehen, und Bilder, die mit Traditionen brechen, finden immer mehr Anklang, während das gängige Geschmacksempfinden immer wagemutiger wird.

Extended Human – Unsere Vorstellung von „Mensch sein“ dehnt sich aus, da wir uns die Macht der Technologie in jedem Bereich unseres Lebens zunutze machen. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen – was dabei herauskommt ist höchst faszinierend.

Divine Living – Während sich Marken immer mehr auf Werte konzentrieren, rücken Aspekte wie Besinnung und Offenbarung zunehmend in den Vordergrund. Und für Verbraucher spielt bewusster Konsum eine immer größere Rolle.

 

Messthetics – Marken nutzen die Macht einer hässlichen, chaotischen, verschwitzten und animalischen Ästhetik. In der Betonung von Körperlichkeit und der wahren menschlichen Natur zeigt sich eine Rebellion gegen die Gleichförmigkeit des Alltags.

Silence vs. Noise – Dieser Trend konzentriert sich darauf, Verbrauchern mehr Raum zu schenken, um tief Luft zu holen und sich in einem dicht gedrängten Markt zurecht zu finden. Unsere Emotionen und unser Geist werden dabei mit visuellen Haikus angesprochen.

Surreality – Die kreativen Möglichkeiten, unser facettenreiches Leben im digitalen Zeitalter visuell darzustellen, sind unendlich. Dieser Trend stellt surreale grafische Bilder in den Mittelpunkt und spielt mit unserer Vorstellung von Unendlichkeit, Dualität und Vielfalt.

Erfahren Sie mehr über unsere visuellen Trends für 2016. Lies das Buch oder Sehen Sie sich eine Aufzeichnung unseres Webinars an.