„Jeder Moment ist Ewigkeit“ – Die preisgekrönte Fotojournalistin Lynsey Addario, die exklusiv von Getty Images Reportage repräsentiert wird, reflektiert über die Geschichten hinter ihren bedeutenden Bildern.

Während ihre Autobiografie It’s what I do‘ gerade die Bestsellerliste des New Yorker erreicht, erzählt Lynsey Addario von den Erfahrungen, die sie in ihrer Karriere als Fotojournalistin in den Konfliktherden der Welt gesammelt hat, und zeigt die Bilder, die sie selbst am meisten berührt haben.

Achtung: Drastische Bilder

Warning: Graphic content

Entdecken Sie mehr Bilder von Lynsey Addario

Über die Fotografin:
Lynsey Addario ist eine amerikanische Fotojournalistin, die in London, UK lebt. Sie arbeitet regelmäßig für die New York Times, National Geographic und das Time Magazine.

Lynsey begann im Jahr 1996, professionell zu fotografieren, obwohl sie nie eine richtige Ausbildung genossen hatte. Sie konzentrierte sich von Anfang an auf politische Konflikte und humanitäre Themen. Im Jahr 2000 reiste sie nach Afghanistan, um das Leben in der Unterdrückung durch die Taliban zu dokumentieren. Seitdem hat sie über Konflikte in Afghanistan, im Irak, Libanon, Darfur und Kongo berichtet und Serien im Mittleren Osten, Asien und Afrika fotografiert.

Ihre jüngsten Arbeiten umfassen ‚Veiled Rebellion‘, ein Fotoessay über das Leben von Frauen in Afghanistan für National Geographic im Jahr 2010, ‚Maternal Mortality‘ in Sierra Leone für das Time Magazine, ‚Talibanistan‘ und ‚Battle Company is Out There‘, in denen sie beide Seiten des Krieges in Afghanistan sowie die Taliban in Pakistan für die New York Times dokumentiert.

Lynsey wurde für ihre Arbeit mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter dem MacArthur Stipendium und dem ‚Genius Grant‘ 2009, dem Oliver Rebbot Award des Overseas Press Clubs für die „Beste fotografische Reportage aus Übersee in einem Magazin oder Buch“ für die Serie ‚Veiled Rebellion: Afghan Women‘. Sie war Teil des Teams der New York Times, das Im Jahr 2009 den Pulitzer Preis gewann – damit wurden ihre Bilder in ‚Talibanistan‘ ausgezeichnet. Im Jahr 2010 wurde Lynsey als eine der 20 Frauen auf Oprah Winfreys Power List ausgewählt für ‚The Power of Bearing Witness‘. 2008 gewann sie das Getty Images Stipendium für Editorial-Fotografie für ihre Arbeit in Dafur, von wo sie sechs Jahre lang berichtete. Ebenfalls im Jahr 2008 wurde Lynsey zum Mitglied des Columbia College of Women in the Arts in Chicago ernannt, um ein Fotoessay über Opfer sexueller Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo zu erstellen. Sie gewann den Fuji Award auf dem Visa pour L’Image Festival 2005 für ihr Fotoessay über verwundete Soldaten in Balad, Irak, und den ICP Infinity Award des International Center of Photography im Jahr 2002. Ihre Arbeit in Dafur wurde auf der Moving Walls Ausstellung der Soros Foundation im Jahr 2004 gezeigt, und sie wurde als eine der 12 Teilnehmer/Innen für die World Press Photo’s 11th Joop Swart Masterclass ausgewählt. Lynseys Arbeiten werden außerdem seit vielen Jahren in diversen Wettbewerben anerkannt, darunter der Pictures of the Year Wettbewerb, der American Photography Contest und Communication Arts.