Lars Baron fotografiert seit knapp zwei Wochen Athleten bei Olympia. Ein Augenblick ist ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben: der Patzer von US-Ausnahmeturnerin Simone Biles am Schwebebalken.

Lars Baron: „Ich war zum zweiten Mal in Rio zum Turnen eingeteilt. Nachdem ich den Auftritt der US-Girls in der Mannschaft gesehen habe, dachte ich, das wird eine ganz sichere Sache für Simone Biles am Schwebebalken. Sie war so sicher und turnte in einer anderen Liga. Nachdem ich die Herren an den Ringen fotografiert hatte, positionierte ich mich in der so genannten Foto-Position neben dem Balken.“

„Ich kannte ihre Kür und wollte auf der letzten Bahn eine Sequenz fotografieren. Doch dann strauchelte sie bei der Landung eines Saltos, konnte sich noch so eben oben halten. Ich war selbst etwas geschockt. Doch dies zeigt wieder, dass die Sportler auch nur Menschen sind und Fehler machen – und davon lebt der Sport.“

Über Lars Baron
Lars Baron
Lars Baron begann sich für eine Karriere als Fotograf zu interessieren, nachdem er einen Kurs über Sportfotografie in Dislaken besucht hatte. Seine ersten Bilder machte er auf der lokalen Trabrennbahn. Danach arbeitete er als freiberuflicher Fotograf für den Sportteil der Zeitung NRZ Dinslaken, damals noch mit einer analogen Kamera. 2003 begann er als Trainee bei der Agentur Bongarts, die 2007 ein Teil von Getty Images wurde.

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