„Es gibt für mich nichts besseres, als eine Idee, die in meinem Kopf herumschwirrt, in meiner Arbeit umzusetzen.“

Nur wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Rio bereitet sich das Fotografen-Team von Getty Images auf diese große Veranstaltung vor. Jahre harter Arbeit und Planung gehen diesem Ereignis voraus und stellen sicher, dass unsere Fotografen alles mit sich bringen, wenn die Spannung steigt und die Spiele beginnen.

Die preisgekrönten Fotografen Al Bello, Clive Rose und Adam Pretty werden von den Schwimmwettkämpfen berichten. Al Bello reiste vor kurzem nach Rio, um beim Olympiatest Aquece Rio zu fotografieren. So konnte er sich einen ersten Eindruck von diesem Austragungsort verschaffen und die Bedingungen kennenlernen, die während der Olympischen Spiele herrschen.

„Ich konnte ein paar Bilder machen, die ganz gut zeigen, wie Rio wohl aussehen wird“, sagte Al Bello. „Wir strengen uns einfach nur an und tun unser Bestes, um für Rio vorbereitet zu sein.“

Während dieser Reise nutze er die Gelegenheit, mit seiner Technik zu experimentieren und versuchte sich an einigen neuen, kreativen Aufnahmen.

„Mich hat an der Unterwasserfotografie schon immer fasziniert, dass man etwas zeigt, was für die Augen des Betrachters nicht sichtbar ist. Ich dachte, man könnte doch beide Welten zusammenbringen und die Wettkämpfe sowohl von oberhalb des Pools zeigen, und auch alles, was sich unterhalb der Wasseroberfläche abspielt, fotografieren. Das Bild zu teilen, ist sicherlich die beste Art, dies zu tun,“ sagte er. „Es gibt für mich nichts besseres, als eine Idee, die in meinem Kopf herumschwirrt, in meiner Arbeit umzusetzen.“

Eine der neuen Technologien, die die Fotografen bei den Olympischen Spielen einsetzen werden, ist eine Roboter gesteuerte Kamera, die mit einer Canon EOS-1D X Mark II ausgestattet ist. Dies ermöglicht es ihnen, noch bessere Unterwasseraufnahmen zu machen. Es dauerte ungefähr sechs Monate, um das Gehäuse so zu bauen, dass man die Kamera mit einer Fernbedienung drehen, schwenken und scharf stellen konnte.

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Al Bello mit dem Gehäuse seiner Roboterkamera

„Man muss die Kamera Stunden vor dem Beginn des Wettbewerbs ins Wasser lassen, um sie zu testen und zu zeigen, was im Pool passieren wird. Es ist fast so wie bei einem Maler, der vor seiner weißen Leinwand steht – man muss sich vorstellen, was während des Wettbewerbs passieren wird und die Kamera am voraussichtlich besten Standort platzieren“, sagte Al Bello.  „Das gute an diesen Gehäusen ist, dass man sie vom Poolrand aus nachjustieren kann, wenn sie nicht genau das zeigen, was man sich vorgestellt hat. Man muss nicht mehr ins Wasser springen und die Sache richten.“

Mit dieser neuen Technologie kann das Team seiner Kreativität freien Lauf lassen.

„Ich hoffe, dass wir so kreativ wie nur irgendmöglich sein können“, sagte Al Bello. „Unser Team ist so talentiert und voller erfahrener, kreativer, wundervoller Fotografen; ich glaube, wir werden für diese Olympischen Spiele einen einzigartigen Look kreieren.“

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